ensemble transmitter

2017 entstand aus der Zusammenarbeit mit dem US amerikanischen Komponisten und E-Gitarristen Jeremy Sagala das Duo ensemble transmitter. In der Besetzung Blockflöte, E-Gitarre und Live Elektronik versuchen wir den Spagat zwischen analoger und digitaler Klangwelt.


Programm ad astra

Auf zu neuen Klangwelten!

Analog versus digital? Die archaische Blockflöte im Duo mit einer modernen E-Gitarre?

Mit Hilfe von modernen Spieltechniken, Effekten und Live Elektronik verschwimmen die Grenzen der so verschiedenen Instrumente.

Blockflöte und E-Gitarre treten im Laufe des Programms nicht nur untereinander in einen Dialog: Sie korrespondieren in Stockhausens Stück „Pole“ auch mit den zufälligen Klängen eines Kurzwellenempfängers, der das Publikum an Ausschnitten eines internationalen Kontinuums an Informationen und Unterhaltung teilhaben lässt.

Mit seinem Stück „Tierkreis“ (Melodien zu den 12 Sternzeichen) nimmt Karlheinz Stockhausen das Publikum auch sprichwörtlich mit auf eine Reise zu den Sternen. Das Programm greift aber nicht nur nach den Sternen, sondern taucht auch ein in die Tiefen der menschlichen Psyche: „Five poems from Trakl“ entführen in der elektronischen Vertonung von Jeremy Sagala in die melancholische Welt des Dichters Georg Trakl.

Ganz analog hingegen kreiert die junge norwegische Komponistin Kristin Bolstad neue Klänge, indem sie den Klang verschiedener Blockflöten und der menschlichen Stimme miteinander verschmelzen lässt.

Ruhepunkt und Gegenpol zu den zeitgenössischen Werken bilden Lautenlieder von John Dowland, hier in der Besetzung Blockflöte und E-Gitarre.

Machen wir uns also auf die Reise zu den Sternen – ad astra.

Caroline Hausen, Blockflöten, Live Elektronik
Jeremy Sagala, E-Gitarre, Live Elektronik

Mit Werken von Karlheinz Stockhausen, Kristin Bolstad, Jeremy Sagala und John Dowland