Forschungsprojekt „Klang-Körper-Raum“

EIN FORSCHUNGSPROJEKT ZUR ERWEITERUNG DER TRADITIONELLEN KONZERSITUATION

Klangraum… Körperklang… Raumklang… Klangkörper…
Wie reagiert ein Körper auf Klang? Wie stellt sich Klang im Raum dar? Klang, der den Körper, den Raum ausfüllt, beeinflusst verändert…

Herzlich willkommen zu meinem Blog „Klang – Körper – Raum“!

Im Folgenden möchte ich der Frage auf den Grund gehen, wie die traditionelle Konzertsituation durch Elemente von Performance, Multimedia, Choreographie, Rauminszenierung und Bildender Kunst erweitert werden kann.

Anstoß für die Idee zu diesem Forschungsvorhaben gab das Projekt „Ophelia’s Ruin – eine konzertante Installation“, das ich im Rahmen meines Masterstudiums in Aktueller Musik/ Blockflöte (2011-2013) an der Hochschule für Musik Nürnberg erarbeitet habe.

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Barbara Bess

Gemeinsam mit der Tänzerin und Choreographin Barbara Bess, sowie der Künstlerin Elli Velliou ist ein knapp einstündiges Programm entstanden – eine Reise in eine fiktive Welt voller Erinnerungen.

Die Performance der Tänzerin Barbara Bess bildete den Gegenpol zu den von mir live gespielten zeitgenössischen Stücken für Blockflöte solo.

Den Raum hierfür bildete eine Installation aus alten Zinkgefäßen von Elli Velliou.

Die Wannen und Gefäße waren mit Wasser gefüllt – zu der optischen Komponente kam also in Form von Wassergeräuschen auch eine klangliche hinzu.

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Szene aus „Ophelia’s Ruin“

Dieser „natürlichen“ Welt aus Musik und Wasserklängen stand die „künstliche“ Welt einer Video- und Audioinstallation gegenüber.

Auf welche Art und Weise konnten Barbara und ich uns also mit dem Video und der Rauminstallation in Beziehung setzen? Und in welcher Beziehung sollten wir zu einander stehen?

Wie traten Klang, Körper und Raum in Beziehung?

Ausgehend von meinem Projekt „Ophelia’s Ruin“ möchte ich mich auf eine Reise durch die Geschichte der Performance machen.
Dabei werde ich versuchen eine kleine Enzyklopädie der Performance-Kunst mit interessanten Links anzulegen.
Begleiten Sie mich anschließend bei der Entwicklung eines neuen künstlerischen Projekts!

Für Anregungen, Fragen, Ideen oder konstruktive Kritik bin jederzeit offen und dankbar!

Dieser Blog war Teil eines Forschungsstipendiums im Rahmen des Programms zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst im Jahr 2013.